Die Eurofun-Kids im Homeoffice

Unsere jungen Eltern im Team erzählen vom Alltag zu Hause mit den Kleinsten

Homeoffice ist auch für viele unserer jungen Eltern im Eurofun-Team etwas ganz Neues. Anstatt Gästeberatung und Buchungen stehen nun oftmals ganz andere Dinge am Programm. So kommt es nicht selten vor, dass der ein oder andere plötzlich zum ausgebildeten Plastilin-Kneter oder zum professionellen Fußballer wird. Eine Sache ist jedoch gewiss: Langweilig wird unseren jungen Eltern derzeit mit Sicherheit nicht. 😊

Lest am besten selbst, wie unsere Kollegen das Homeoffice mit Kids #mitleibundseele meistern und welche versteckten Leidenschaften dabei ans Licht kommen:

Michael mit Sohn Aaron beim Skateboarden

Michael erzählt: Aaron genießt die Zeit mit dem Papi

"Für Aaron ist das Homeoffice vom Papa einfach nur toll. Nicht nur, dass der Papa jetzt jeden Tag beim Frühstück, Mittag- und Abendessen mit dabei sein kann – auch die Nachmittgasbetreuung an zwei Tagen unter der Woche, an denen Mama arbeitet, hat Papa übernommen. Denn die Omas dürfen ja derzeit leider nicht kommen. So bleibt aber viel mehr Zeit zum Spielen und Entdecken mit dem Papa. Ja, seit drei Wochen kann Aaron jetzt allein und ohne Hilfe gehen und das erweitert den Bewegungsradius um ein Vielfaches: Den Garten entdecken, Ball spielen, aber auch die ersten Versuche auf dem Skateboard sind auf einmal möglich. Jeder Tag ist aufregend und neu. Nur manchmal gibt´s Tränen: Immer dann, wenn Papa die Türe zum Arbeitszimmer in seinem Homeoffice zumacht … "

Lisa mit ihrem Duracell-Häschen

"Homeoffice war für mich nichts Neues. Seit der Geburt meines zweijährigen Sohnes Paul arbeite ich hauptsächlich von zu Hause aus. Und seit er vormittags in der Krabbelstube ist, läuft die Arbeit quasi wie von selbst. Nicht ganz von selbst läuft die Arbeit jedoch, wenn ein Zweijähriger um sein Leben schreit, weil er sein Recht einstreiten will, wie wild auf der Tastatur herumzuhämmern. 😊 Deshalb haben wir gleich am ersten Tag beschlossen, dass die Mama nur arbeitet, wenn der kleine Meister schläft. Das funktioniert perfekt und so haben wir auch den ganzen Tag Zeit, uns um die wichtigen Dinge im Leben zu kümmern: spielen!

Mittlerweile bin ich ausgebildete Feuerwehrfrau, habe erfolgreich einen Kurs im Plastilin kneten abgeschlossen und denke ernsthaft über eine Karriere als Fußballspielerin nach. Nachmittags wird bei Schönwetter immer Rad gefahren. Paul liebt es in seinem Kindersitz zu thronen und mir bei steilen Stücken auf den Allerwertesten zu klopfen und mich mit „Mama, hopp, hopp!“ anzufeuern (das hat ihm natürlich sein Papa beigebracht). Uns wird also auf keinen Fall langweilig! Doch so sehr Paul es auch genießt, dass seine Eltern so viel Zeit zu Hause sind und ihm so viel Aufmerksamkeit schenken, so sehr vermisst er auch seine kleinen Freunde, den Kontakt mit anderen Kindern und natürlich seine Großeltern!"

Gudrun mit Sohn Timo
Timo pflanzt einen Heidelbeerstrauch

Timo und Gudrun genießen frische Luft und Sonnenschein

"Uns kann die Decke eigentlich gar nicht auf den Kopf fallen, denn Timos liebster Ort ist momentan der Garten. Seit Beginn der Corona-Zeit verbringen wir jeden Nachmittag im Freien. Er erkundet alle Ecken des Grundstücks geschäftig im Alleingang, „hilft“ beim Einpflanzen der Heidelbeersträucher, beim Gießen, Beete vorbereiten und unterstützt Papa David bei der Montage der neuen Eurobike-Leihräder. Den Nachmittagssnack gibt’s dann gemütlich auf der Terrasse. Und dann fährt er mit Papa noch eine Runde in der „Scheibtruhe“ oder in Mamas Begleitung mit dem Dreirad durch die Siedlung – das macht besonders großen Spaß! Wir genießen die – wenn auch geballte - Familienzeit, der langsame Start in den Tag tut uns allen gut, und Langeweile kommt bei uns ohnehin nicht auf!"

Joscha erzählt: Plötzlich ist der Papa jeden Tag zu Hause

"Seit Mitte April 2019 bin ich Papa einer entzückenden Tochter und bei uns zu Hause ist - wie mit Baby/Kleinkind üblich - jede Menge los. 😊 Normalerweise kann ich nur abends und am Wochenende daheim bei meiner Familie sein. Aber seit nun schon fünf Wochen ist dies jeden Tag der Fall - das weiß inzwischen auch meine Tochter Sophia. So hat sich nicht nur mein Alltag, sondern auch der von meiner Frau und ihr schlagartig verändert.

Das Schöne für mich am Homeoffice ist, dass ich viel mehr Zeit mit meinen beiden Mädels verbringen kann. Schließlich lernt so eine Einjährige täglich etwas dazu und es ist mir eine riesige Freude, dies viel aktiver mitzuerleben.

Meine Frau sieht das ab und zu natürlich etwas anders. 😉 Vor allem, wenn ich die Küche "belagere", während sie eigentlich etwas zum Essen für unsere kleine Maus zubereiten sollte. Manchmal, wenn Sophia ihren Bären-Hunger schon lauthals kundtut, haben dann auch meine Kollegen oder ihr, liebe Gäste, etwas davon. Von zu Hause aus zu arbeiten hat, wie alles im Leben, eben nicht nur Vorteile. Wir meistern unseren neuen Alltag jedoch ganz gut.

Trotzdem freue ich mich auch schon, wenn ich bald wieder vom Büro aus eure Buchungen gemeinsam mit meinen Kollegen #mitleibundseele bearbeiten kann."

Florian's neuer Alltag mit Tochter Elena

"Unsere Tochter Elena wird bald zwei Jahre alt. Seitdem ich seit einigen Wochen im Homeoffice arbeite, hat sich unser Alltag natürlich schlagartig geändert und unsere Tage zu Hause sehen nun ungefähr wie folgt aus:

Zwischen sieben und acht Uhr morgens stehen wir gemeinsam auf und sausen dann in die Küche, um zusammen zu frühstücken. Danach bin ich bis 15 Uhr im Homeoffice tätig - das trifft sich aber sehr gut, denn zu dieser Zeit wacht auch Elena meist von ihrem Mittagsschlaf auf. Je nach Wetter setzen wir uns auf die Terrasse und Essen ausgiebig zu Mittag.
 

Gut gestärkt ist es anschließend endlich Zeit zum Spielen: Wir flitzen durch den Garten, spielen Fußball und füttern unsere beiden Hasen. Auch ein Besuch bei den beiden kleinen Hunden meines Nachbarn darf im täglichen Programm nicht fehlen. Gegen Abend machen wir meist noch eine große Runde durchs Dorf. Wenn es dann dunkel wird, lesen wir im Wohnzimmer noch ein, zwei Bücher bevor für Elena ein weiterer Tag mit Papa zu Ende geht und das Bett ruft.

Mir bleibt anschließend noch das Chaos im Wohnzimmer zu beseitigen, bevor auch ich dann wirklich „Feierabend“ habe 😉."

#mitleibundseele