Neue Leitung Euroaktiv: Michael Kröll

Interview mit Michael Kröll über das „Euroaktiv-Sein“

Seit November 2013 ist er das neue Gesicht von Euroaktiv: Michael Kröll. Er ist (gerade noch) 30 Jahre alt, studierter Sportwissenschafter und (glücklich :-) ) verheiratet. Hobbies: Sport und Reisen (eh klar). Euroaktiv leitet er seit letztem Jahr und ist somit für alle Anliegen rund um die Aktivreisen verantwortlich. Höchst überfällig ist daher unser Interview, indem er sich allen Fragen rund um Euroaktiv stellt.

Interviewer Euroaktiv (I): Guten Tag Herr Kröll. Als Einstieg möchten wir Sie bitten, uns ein paar grundlegende Dinge zu Ihrer Person zu erzählen. Wo sind Sie geboren, Infos über Ihre Kindheit und Jugend?

Michael Kröll (M): Hallo und schönen Tag! Da wären wir gleich bei einem meiner Lieblingsthemen (schmunzelt): Bitte sag einfach Michael zu mir. Ein „Sie“ ist echt nicht nötig. Unter Sportlern und generell aktiven Menschen ist meiner Meinung nach ein „Du“ immer die erste Wahl. Ich freunde mich gerne mit neuen Menschen an und das fällt bei einem herzlichen „Du“ viel leichter. Im Übrigen sprechen wir auch bei Euroaktiv unsere Gäste und Geschäftspartner mit „Du“ an.

I: Aber ist das nicht manchmal etwas respektlos gegenüber speziellen Gesprächspartnern?

M: Ich respektiere generell jeden Menschen. Klar respektiere ich auch den Wunsch von Personen, die gerne mit „Sie“ angesprochen werden. Aber meiner Meinung nach hat das „Sie“ prinzipiell nichts mit Respekt zu tun. Ich finde es halt viel freundlicher, wenn mich wer von Anfang an duzt und fühl mich da wohler. So halte ich das auch mit meinem Gegenüber. Bei Euroaktiv geht es viel um die persönliche Freiheit und da möchten wir unseren Gästen von der ersten Minute an den Druck nehmen, auf Dinge wie geschäftlichen Formalitäten achten zu müssen. Die Menschen heutzutage haben so schon viel zu viel Druck und Stress in Arbeit, Schule und auch Zuhause. Und unsere Euroaktiv-Reisenden sind meist Junggebliebene und auch junge Menschen, die Freiheit und Bewegung genießen. Da fühlt sich eigentlich keiner persönlich beleidigt, wenn man liebenswert „duzt“. Ganz im Gegenteil.

I: Na dann: Servus Michael! Erzähl uns doch ein bisschen von dir.

M: Gerne! Meine Eltern kommen aus den Bergen, aus dem Pinzgau. Vielleicht haben sie mir daher die Naturverbundenheit vererbt (zwinkert). Aufgewachsen bin ich in Grödig, ganz nah bei Salzburg. Als Kind folgte ein Umzug nach Oberösterreich und jetzt wohne ich mit meiner Frau in Mattsee, Land Salzburg. Schulische Ausbildung: Kindergarten, Volksschule, dann Hauptschule. Danach ab ins Gymnasium, ins BORG Neumarkt, das hat auch meine einzige und ältere Schwester besucht. Mit Matura abgeschlossen und dann wusste ich zuerst nicht weiter.

I: Ich dachte, du hast Sport studiert?

M: Ja, das stimmt. Das war dann eher eine Bauchentscheidung. Nach der langen Ratlosigkeit eines Morgens aufgewacht und gedacht „hey, das wär doch was“! Bewegung und Sport waren schon immer meine größten Hobbies. Wir sind mit der Familie viel gewandert, ich stand schon mit fünf Jahren auf Skiern, was für Österreich ganz normal ist, war im Sommer am liebsten draußen und viel im und am See. Hab dann mit sieben zum Fußballspielen beim Verein angefangen. Ich war halt immer aktiv und draußen. Das war für mich einfach das Schönste: in der Bewegung und im Sport vollends aufzugehen. Da habe ich immer schon das Zeitgefühl verloren. Das war einfach nur Spaß. Voll fokussiert, nur das tun. Ich konnte währenddessen an nichts anderes denken, war im Kopf vollkommen frei konnte meine aufgestauten Probleme abbauen. Das hat sich bis heute nicht geändert. Deswegen dachte ich mir: Sportwissenschaften, das wär doch was.

I: Und danach gleich zu Euroaktiv?

M: (lacht) So lange hab ich dann auch nicht studiert! Das große Problem nach dem Studium war die Jobsituation. Es gibt halt im Sport-Bereich nicht sehr viele Jobmöglichkeiten. Während des Studiums hatte ich aber nebenbei immer wieder als Skilehrer im Winter gejobbt. Im Sommer war ich dann als Outdoor-Guide beschäftigt. Also genau gesagt hab ich Canyoning-Touren geführt, im Hochseilgarten gearbeitet und Urlauber durch Höhlen begleitet und parallel auch viel als Kellner gearbeitet. Irgendwie war Tourismus, Outdoor und Bewegung schon immer ein Thema. Aber nach der Uni war ich dann zuerst im Eventmanagement tätig und dann für das Marketing und den Verkauf bei einer kleinen aber feinen Firma zuständig. Letztes Jahr durfte ich dann die Leitung von Euroaktiv übernehmen. Das war dann wie „nach Hause zu kommen“. Endlich kann ich meine Fähigkeiten und Interessen voll einbringen. So sitzen wir heute hier!

I: Dann kommen wir gleich zu Euroaktiv. Was war deine Motivation für Euroaktiv zu arbeiten?

M: Wie schon erzählt, war es für mich immer das Schönste, draußen Bewegung zu machen und aktiv zu sein. Da konnte ich meinen Kopf so richtig durchlüften. Das möchte ich auch gerne anderen Menschen mitgeben. Sie sollen ihren Urlaub zu 100 % genießen, sich vollkommen entspannen und sich im Kopf frei fühlen und abschalten. Das geht am einfachsten und besten bei Aktivität und Bewegung an der frischen Luft. Und natürlich mit Euroaktiv (zwinkert).

I: Kannst du uns da noch genauer beschreiben, was für dich Aktivität und Bewegung bedeutet?

M: Aktivität und Bewegung lässt dich auch an deine Grenzen gehen. Natürlich nur, wenn du das auch möchtest! Du kannst dabei Dinge ausprobieren, deine persönliche Komfortzone verlassen. Du bist vollkommen fokussiert und frei von Sorgen, alle Gedanken sind dann auf die Aktivität gerichtet. Und du kannst auch daran wachsen. Es ist einfach sehr wichtig für einen Menschen, neue Dinge auszuprobieren und seinen Körper und sich selbst zu spüren. Von dem gesundheitlichen Aspekt ganz zu schweigen. Wenn ich das in meinem Urlaub erleben kann, dann habe ich auch für den wiederkehrenden Alltag und die Arbeitswelt etwas. Und es macht auch noch extrem viel Spaß. Beim Euroaktiv-Urlaub kannst du das alles erleben.

I: Auch der Familienurlaub spielt bei euch eine wichtige Rolle?

M: Ganz genau! Ein weiterer wichtiger Aspekt für Euroakiv ist die Familie. Prinzipiell ist es für uns auch im Familien-Aktivurlaub wichtig, dieses Freiheitsgefühl bei bewegten Aktivitäten zu spüren. Aber beim Familienurlaub sind natürlich die Aktivitäten so ausgewählt, dass Kinder und Eltern gemeinsam Spaß haben können. Kinder lernen von ihren Eltern bei den Aktivitäten. Diese Gemeinschaft der Familie spielt bei unseren Euroaktiv-Familienurlauben eine große Rolle. Eltern müssen sich vor Ort nicht um das Rahmenprogramm für die Kinder kümmern. Sie können ganz entspannt mit ihren Kleinen tolle Erfahrungen und Erlebnisse teilen.

I: Das hört sich ja richtig gut und ambitioniert an. Was willst du mit Euroaktiv noch erreichen?

M: Mir ist es wichtig, dass unsere Euroaktiv-Urlauber auch dieses Gefühl der Freiheit bei unseren Aktivreisen spüren können. Unsere Gäste sollen wieder die Natur um sich bewusst fühlen, den Kopf frei bekommen und Neues erleben. Ich bin glücklich, wenn der Euroaktiv-Urlauber nach Hause kommt und sich auch dann noch gut entspannt und wohlfühlt. Wenn er im stressigen Arbeitsalltag, beim Erledigen des Haushalts oder auch zwischen den Hausaufgaben an die  kleinen, bewegten Abenteuer zurückdenkt und sich so Energie und Kraft holt. Vielleicht ist auch der ein oder andere dabei, der nach einer Euroaktiv-Reise mehr in die Berge geht, sich öfter ein Mountainbike schnappt oder zum ambitionierten Surfer wird. Dann haben wir mit Euroaktiv schon viel erreicht.

I: Eine letzte Frage noch: Wieviel Zeit bleibt neben der Leitung von Euroaktiv für Bewegung oder Sport?

M: (grinst) Tatsächlich ist das gar nicht so wenig! Ich war zum Beispiel gerade vorgestern im Fitnesscenter. Ich fliege nämlich noch diese Woche zum Surfen nach Portugal und da bringt es schon einiges, wenn man die Schultermuskulatur etwas stärkt und so dann öfter hinaus paddeln kann. Das Fitnesscenter ist eine gute Ergänzung für mich. Aber draußen an der frischen Luft beim Biken oder Laufen fühle ich mich erst wirklich befreit. Da schalte ich dann so richtig ab und bin voll in meinem Element!

I: Da bekommt man ja gleich richtig Lust aufs Biken! Abschließend möchte ich mich herzlich fürs Interview bedanken und wünsche dir noch viel Spaß und Erfolg mit Euroaktiv! 

Michael Kröll
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Michael Kröll, Leitung Euroaktiv
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