Mur-Radweg für Familien

Ein erlebnisreicher Familienausflug

Gemeinsam mit unseren Kids, zwei Mädchen mit 5 und 2 Jahren, und deren Großeltern, wollten wir im Sommer auf Radreise gehen - ein echte Drei-Generationen-Radtour. Da es sich um unsere allererste gemeinsame Radreise mit unseren Kindern handelte, ließen wir uns von Stefanie von Euroaktiv über einen geeigneten Radurlaub für unsere Mädels beraten. Ihr Tipp: wir könnten doch gemeinsam den Mur-Radweg erkunden. Da es auf der Strecke wirklich viele Ausflugsziele zu entdecken geben sollte, mussten wir nicht lange überlegen. Und so war die Entscheidung schnell gefallen. Eins vorneweg: Wir wurden definitiv nicht enttäuscht!

Familie am Murradweg

Auf die Räder, fertig, los!

Nachdem wir am Vortag bereits die erste Nacht im JUFA-Hotel in Salzburgs Lungau verbracht hatten, begann am Morgen unsere Radtour. Das „Follow-me“ montiert, den Kinderanhänger hinter die Räder gespannt und den Kindersitz befestigt - schon konnte es losgehen! Das Ziel der Tagesetappe war der Adamwirt in Ramingstein. Durch Golfplätze und flache Landschaften folgten wir dem Verlauf des gut ausgebauten Radwegs bis wir schließlich Tamsweg erreichten. Zeit für eine Pause! Mit ein paar Kugeln Eis im Magen ging es an die zweite Hälfte der heutigen Tagesetappe. Beim Adamwirt angekommen, genossen wir das Abendessen. Die Portionen waren reichlich. Im großen Gastgarten gab es auch noch die Möglichkeit, mit dem „Hofhasen“ zu spielen. Ganz zur Freude unserer Mädels.

Murau Dorf

Vom Mittelalter ins kühle Nass in Murau

Die zweite Tagesetappe starteten wir gemütlich beim gemeinsamen Frühstück. Da die Burg Finstergrün direkt am Radweg lag, beschlossen wir dort unsere Radreise zu unterbrechen um so einen Blick ins Mittelalter zu erhaschen. Leicht hügelig ging es dann weiter Richtung Murau. Wir checkten im JUFA Hotel Murau ein und machten uns zu Fuß auf den Weg ins Freibad. Nicht einmal 10 Minuten später waren wir auch schon dort. Den lauschigen Abend genossen wir beim leckeren Essen. Während die Mädels sich unter Aufsicht von Oma & Opa im überdachten Innenhof mit Spielgelände und Kletterwand austobten, beschlossen mein Mann und ich noch die Altstadt in Murau zu zweit zu erkunden.

Familie auf Riesenrutsche im Märchenpark

Im Land von Schnewittchen und Aschenputtel

Der nächste Morgen startete für uns schon früh, denn wir hatten große Ziele. Wir wollten nicht nur die Radetappe meistern, sondern danach auch noch den Märchenpark in St. Georgen erkunden. Darum ging es nach dem Frühstück auf direktem Weg nach Scheifling. Als wir zu Mittag im Gästehaus Leitner ankamen, stärkten wir uns mit einer kleinen Jause und schwangen uns danach gleich wieder auf die Räder. Der Märchenpark wartete bereits auf uns! Wir hätten zwar auch die Möglichkeit einer gemütlichen Zugfahrt gehabt, aufgrund des schönen Wetters entschieden wir uns jedoch fürs Radfahren. Im Märchenpark verbrachten wir einen lustigen Nachmittag. Alle hatten Spaß bei Riesenrutsche, Trampolin & Co.  Zurück im Gästehaus verspeisten wir vergnügt das Abendessen im Restaurant Leitner. Das hatten wir uns heute redlich verdient!

Radfahrer auf Mur-Brücke

„Cooles“ Wetter - Ab in die Therme Aqualux!

Da der Himmel am Morgen sehr bewölkt war und der Nachmittag noch schlechteres Wetter versprach - es war Regen prognostiziert - wollten wir keine Zeit verlieren. Denn für Judenburg hatten wir bereits ein Schlechtwetterprogramm geplant. Trotzdem fanden wir Zeit, die verscheidenen Tiere in deren Geheg zu beobachten, die immer wieder entlang unses Wegs an der Mur zu finden waren. Von unserem JUFA Hotel in Judenburg aus ging es dann mit dem Bus in die Therme Aqualux in Fohnsdorf zum großen Badespaß. Laut Reiseausschreibung fehlten uns jetzt noch 2 weitere Radetappen: St. Michael in der Obersteiermark und Bruck an der Mur. Leider hatten wir nicht mehr Tage frei und so war Judenburg für uns der letzte Zielort. Beim gemeinsamen Abendessen waren wir uns alle einig: die letzten Tagen waren voll von wunderschönen Erlebnissen. Glücklich schliefen wir früh ein, denn morgen gings wieder nach Hause ....

Fazit

Unsere Drei-Generationen-Radtour entlang der Mur entpuppte sich als wundervolle Radreise, mit vielen Highlights für Alt und Jung. Für uns als allererster Radurlaub mit der ganzen Familie perfekt geeignet. Während die Etappenlängen trotz einiger Hügel auch für die fortgeschrittene Generation gut bewältigbar blieben, gab es für die Kids viele Dinge entlang und um die Strecke zu entdecken. Für alle Familien ist der Mur-Radweg nicht nur deshalb bestens geeignet. 

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Robi
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