Rad- & Wanderreise von Reschen nach Bozen

Vom Reschensee nach Bozen für alle Schuhgrößen

Wie jedes Jahr hatte ich auch heuer wieder die Qual der Wahl, welche unserer Euroaktiv-Reisen ich gemeinsam mit meinem Partner besuchen werde. Diesmal sollte es kein Multikativurlaub wie in den letzten Jahren sein, sondern eine Streckentour. Da ich das Wandern aber genauso liebe wie das Radfahren, entschieden wir uns für eine Kombination aus unserer Radreise am Etsch-Radweg und der Wanderreise in Südtirol. Aber lest selbst!

Der versunkene Kirchturm

Frühmorgens starteten wir unsere Autofahrt nach Bozen. Dort angekommen wurden wir von meinen netten Kollgen der Station Bozen herzlich in Empfang genommen. Nach einem kurzen Plausch machten wir uns mit Bus und Bahn auf die Reise: Vom Banhof in Bozen fuhren wir nach Meran, von dort mit der Vinschgaubahn und anschließend mit dem Bus weiter bis nach Reschen.

Gleich am Anreisetag machten wir noch einen Halt in Graun und besuchten den weltbekannten versunkenen Kirchturm. Das Wahrzeichen des Vinschgau ist zugleich märchenhaft und faszinierend und auf jeden Fall sehenswert.

Kulinarisch unterwegs nach Schluderns

Am Morgen starteten wir gut gestärkt mit leckeren Vinschgerl unsere erste Radetappe vom Reschensee nach Schluderns. Wir radelten leicht bergauf und bergab bis nach St. Valentin auf der Haide. Dort machten wir einen Ausflug auf die Haideralm. Schnell ein Ticket an der Kassa gekauft und mit der Gondelbahn bis auf 2.150 Meter. Oben beim Almgasthof stärkten wir uns mit herzhaften Kaiserschmarrn. Danach radelten wir weiter entlang dem wunderschön blau glitzernden Haidersee und kamen auch zügig nach Burgeis. Ein sehr romantisches kleines Dörfchen inmitten der Südtiroler Berge. Immer bergab ging unsere Fahrt weiter durchs historische Mals, malerische Laatsch und quirlige Glurns. Dort trafen wir auf viele weitere Radfahrer und stärkten uns am historischen Dorfplatz mit leckerem italinieschen Eis. Nach einer kleinen Pause traten wir unsere letzten Kilometer nach Schluderns an. Wir nutzten am späten Nachmittag noch den netten Wellnessbereich im Hotel. Eine wirklich wunderschöne Radetappe!

Gemütlicher Nachmittag in Schlanders

Burgen und Schloesser in Suedtirol
Burgen und Schloesser in Suedtirol
Minigolf in Schlanders

Weiter gings in Richtung Süden. Immer am Radweg begleitet von der plätschernden Etsch führte uns unsere Route über Laas in das schicke Schlanders. Wir radelten frühmorgens los und waren so bereits am frühen Nachmittag bei unserem Hotel angekommen. Wir wurden sehr herzlich empfangen und bekamen auch gleich die Schlüssel für unser Zimmer. Ein tolles Extra für alle Gäste des Hotels sind die gratis Eintrittskarten  für das große Freibad in Schlanders inkl. Minigolf - das ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Vor dem Abendessen schlenderten wir noch etwas durch die netten Straßen von Schlanders und konnten auch das ein odere andere Mitbringsel erhaschen.

Italienische Wochenmärkte und Köstlichkeiten

Unterwegs mit dem Rad durch die Obstgärten Südtirols

Nocheinmal starteten wir mit dem Rad. Immer entlang des gut ausgebauten Radweges radelten wir über Latsch und Kastelbell nach Naturns. Während unserer Fahrt machten wir Halt bei einem kleinen italienschen Wochenmarkt und konnten dort neben leckeren regionalen Köstlichkeiten auch Lederwaren erstehen. Ein kleines Highlight unserer heutigen Radetappe!

Nach einem leckeren Kaffee bei einem unserer Partner-Hotels tauschten wir unsere Radlerhosen gegen die Wanderschuhe und weiter ging es "per Pedes" gen Süden.

Bezaubernde Wanderwege nach Partschins

Endlich wandern! Unsere Wandertour startete leicht bergauf durch den lebhaften Ort Naturns. Nach nur kurzer Zeit gingen wir auf bezaubernden Wanderwegen entlang der Berghänge immer mit Blick ins Tal.

Entlang von Weinplantagen und Obstgärten führte unser Weg vorbei an kleinen netten Orten bis nach Partschins.

 

Nach einer kurzen Wanderung nach Töll, dort befand sich nämlich unser Hotel, konnten wir dann im erfrischenden Pool entspannen und abends super-leckere Italienische Küche genießen.

Schon der heutige Tag war geprägt von unglaublich schönen Blicken über das Tal mehr und mehr ließ sich ein Hauch von mediteranem Flair spüren.

Ein beeindruckendes Naturschauspiel

Bereits gestern beim Ankommen entdeckten wir den tosenden Wasserfall in Partschins. Drum nahmen wir morgens den Bus von Töll direkt zum Wasserfall. Für die Busfahrt bekamen wir an der Rezeption die Meran-Card, und konnten so die Fahrt sogar kostenlos nutzen. Als wir dann oben ankamen, erreichten wir nach einer kurzen Wanderung den Wasserfall! Ein sehr beeindruckendes Naturschauspiel, das den Abstecher absolut wert gewesen ist!

Wir starteten unsere Wanderung also nicht direkt vom Ortskern Partschins, sondern wanderten vom Wasserfall bergab über bezaubernde Waalwege bis nach Meran.

Die Wanderung war nur unwesentlich länger als die beschriebene Route, aber landschaftlich einfach atemberaubend! Es dauerte nicht lange und wir konnten Meran aus der Vogelperspektive betrachten. Am Ende unserer Wanderung erreichten wir die berühmte Tappeiner Promenade, ein herrlicher Wanderweg mit botanischen Besonderheiten! Die steinerne Treppe führte uns dann schlussendlich zum Domplatz nach Meran. Im Hotel wartete wieder leckeres Essen auf uns und so ging ein wunderschöner Tag zu Ende.

Entlang der Etsch nach Bozen

Am letzen Tag unserer Reise schwangen wir uns nochmals in die Sattel und machten uns mit den Rädern auf unsere letzte Etappe. Nocheinmal von der plätschernden Etsch begleitet, radelten wir ins lebhafte Bozen. Dort angekommen, genossen wir zum Abschluss, wie es sich gehört, eine allseits bekannte italienische Köstlichkeit und ließen unseren letzten Abend entspannt ausklingen.

 

Unser Fazit

Blick auf Meran

Wir sind begeisterte Radfahrer und Wanderer und zudem liebe ich Südtirol und Italien! Unsere Vorfreude war dementsprechend groß!

Wir wurden nicht enttäuscht: Schöne Hotels, wunderschöne Radwege, tolle Landschaft, unglaublich leckeres Essen und sehr nette Menschen wohin das Auge reicht!

Für mich eine großartige Reise für alle Familien, die unberührte Natur und italiensisches Flair genießen möchten!

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Stefanie Wenger
Stefanie Wenger, Kundenberatung
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